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Gezockt: Colin McRae DiRT

Subaru Impreza WRX STi Rally

Subaru Impreza WRX STi Spec C

Juhu, endlich habe ich es geschafft! Wie ich bereits vor einiger Zeit angekündigt habe, möchte ich euch hier gerne auch ein paar andere Inhalte bieten. Es handelt sich dabei nicht einmal zwangsläufig um Social Media-Themen, sondern um Sachen, die ich sonst noch so nebenbei gerne mache.

In meinem Fall wären das: Filme, Bücher und Videospiele. In Zukunft möchte ich euch jedes Mal, wenn ich ein „Projekt“ abgeschlossen habe, eine kleine Zusammenfassung darüber liefern. Vielleicht kann ich euch ja für die eine oder andere Sache begeistern – aber schauen wir einfach mal 🙂 Doch reden wir an dieser Stelle gar nicht weiter um den heißen Brei – los geht’s mit dem ersten Beitrag dieser neuen Serie:

Gute Grafik ist noch längst nicht alles

Ich weiß nicht, wie es euch bei Computer- und Videospielen geht, aber ich vertrete die Meinung, dass Grafik nicht alles ist. Warum sonst können sich so viele Menschen nach all den Jahren immer noch für Super Mario und Co. begeistern?

Ja, viele von uns sind mit Gameboy, (Super) Nintendo und/oder Playstation aufgewachsen und wir denken deshalb gerne an unsere Kindheit mit ihren Figuren und Helden zurück, aber das kann meiner Meinung nach nicht alles sein.

Fakt für mich ist: Jedes dieser Spiele, egal ob Super Mario, Megaman oder Donkey Kong, wusste zu fesseln und zu begeistern – und genau deshalb spielen wir sie auch heute noch so gerne.

Es hat zwei oder gar vier Reifen? Dann muss ich es haben!

Ich weiß gar nicht mehr genau wann, aber um die Jahrtausendwende herum war es endlich so weit: In meinem Zimmer stand nun endlich ein PC – und mit ihm natürlich eine Vielzahl von Spielen, die ich bisher gar nicht kannte.

Neben „Die Siedler III“ dürfte es niemanden überraschen (zumindest niemanden, der mich kennt), dass mich vor allem Rennspiele wie Microsofts „Motocross Madness 2“, Electronic Arts (EA) „Need for Speed“ und Codemasters „Colin McRae“-Reihe in ihren Bann gezogen haben.

Toyota Celica GT Rally

Toyota Celica GT-FOUR

Colin McRae zum Ersten, Zweiten, Dritten, Vierten…

Wenn ihr mich fragt, dann war damals jeder Teil der Serie ein grundsolides Spiel, an dem es kaum etwas zu meckern gab. Die Grafik war für den damaligen Stand der Dinge top und es hat eine Menge Spaß gemacht, mit den ganzen Rally-Boliden über die verschiedenen Pisten zu donnern. Apropos Fahrzeuge: Schon damals gab es neben den aktuellen Autos auch Exoten wie beispielsweise eine Vielzahl an Klassikern oder die berühmt-berüchtigten Wagen der 1986 eingestellten Gruppe B – Colin McRae ließ jedes Rally-Herz höher schlagen.

Audi Quattro Pikes Peak Bergrennen USA

Audi Sport quattro S1 Pikes Peak

Jetzt wird’s schmutzig: DiRT

Aber kommen wir nun zum Thema: „Colin McRae DiRT“ war der sechste Teil der Reihe und ein ganz neuer Meilenstein in der gesamten Spieleserie. Anstatt weiterhin den Rally-Sport in den Fokus zu stellen, beschäftigte sich „DiRT“ auch mit anderen Offroad-Veranstaltungen wie Rallycross, Rally Raid oder auch Hill Climbing.

Ebenfalls erwähnenswert ist die zur damaligen Zeit gute Grafik. Codemasters „DiRT“ konnte sich – zumindest meiner Meinung nach – als einziges Spiel mit Branchenprimus EA und seiner „Need for Speed“-Reihe messen. Zwar hauen die Effekte und die Grafik heutzutage niemanden mehr vom Hocker, aber wie ich bereits vor einigen Zeilen geschrieben habe: Gute Grafik ist nicht alles.

Ickler Jimco Buggy

Ickler Jimco Buggy

So viel zur langen und beeindruckenden Geschichte der Serie. Viel wichtiger ist allerdings: Wie spielt es sich denn nun und warum habe ich es überhaupt installiert?

Der Grund ist eigentlich ein ganz einfacher: Als ich im Herbst des vergangenen Jahres „Assassin’s Creed II“ und „Risen“ gespielt habe, hatte ich zwischendurch auch immer wieder das Verlangen ein gutes Rennspiel zu spielen. Zwar lag zu diesem Zeitpunkt bereits auch „Need for Speed: The Run“ auf meinem Schreibtisch, aber passend zur grauen und nassen Jahreszeit wollte ich mich am liebsten durch Dreck und Schlamm kämpfen. Genau deshalb habe ich mich letztendlich entschieden, in meinem Schrank nach „DiRT“ zu suchen und es mal wieder zu installieren.

Chevrolet Silverado Tropy Truck

Chevrolet Silverado

Buggies, Geländewagen, LKWs – DiRT: Die „Offroad-Wundertüte“

Tja, und was soll ich sagen: Es gibt einfach einen guten Grund, warum ich „DiRT“ auch schon damals so gerne gespielt habe – dieses Spiel weiß einfach zu begeistern! Rally-Wagen, Geländewagen, Buggies, ja sogar LKWs – trotz fehlender Story kommt nie Langeweile auf, denn dank der vielen Klassen ist Abwechslung stets garantiert.

MAN TGA Truck LKW

MAN TGA

Noch mal ein Wort zur Story – natürlich gibt es eine, aber die ist sicherlich so alt, wie Rennspiele selbst: Werde vom Nobody zum Champion! Quasi wie immer beginnt der Spieler in kleinen Klassen, gewinnt dabei Geld (mit dem er sich neue Fahrzeuge und Lackierungen kaufen kann) und kämpft sich stetig weiter nach oben. Story-Parts oder Cutscences werdet ihr allerdings vergebens suchen. Bei „DiRT“ gilt nur eins: Fahren, fahren, fahren…

Vor jedem Rennen könnt ihr euren Schwierigkeitsgrad auswählen: Je einfacher, desto weniger Kohle bekommt ihr für einen Sieg. Ich persönlich habe jedes Rennen auch auf der höchsten Schwierigkeitsstufe durchgespielt. Schwer (zumindest teilweise)? – Ja! Unmöglich zu schaffen? – Nein!

Nissan Pickup Rally Paris Dakar

Nissan Pickup Dakar

Übrigens: Wer eine realistische Rally-Simulation sucht, der ist bei „DiRT“ falsch. Der Titel ist ein reinrassiger Arcade-Racer (und das soll er auch sein). Ich persönlich finde das gut, denn mir geht es vor allem um Fahrspaß – und dieser kommt bei irgendwelchen (Hardcore) Simulationen nur selten bei mir auf.

Ford Escort Colin McRae

Ford Escort Mk II

DiRT läuft nicht unter Windows 7 – was tun?

(Wichtig!) Übrigens: Ich benutze Windows 7. Wenn ihr „DiRT“ ebenfalls mit diesem Betriebssystem spielen wollt, könnte es eventuell zu Fehlern kommen. Das Spiel hat zunächst ganz normal geladen und ich konnte mich auch problemlos durch das Hauptmenü und durch die ganzen Einstellungen klicken. Aber jedes Mal, wenn ich ein Rennen starten wollte, ist „DiRT“ einfach abgestürzt.

Was nun tun? Ich musste zwar ein wenig nach des Rätsels Lösung suchen, bin im Endeffekt aber fündig geworden und möchte euch deshalb nicht vorenthalten, was ihr tun müsst:

  • Geht auf eurer Festplatte auf den „DiRT“-Ordner und danach in den Unterordner „system“
  • Sucht hier nach der Datei „hardware_settings_restrictions.xml“
  • Bevor ihr diese ändert: Legt euch eine Sicherheitskopie dieser Datei an und speichert sie bspw. unter „Eigene Dateien“
  • Sollte etwas schiefgehen, dann könnt ihr später immer noch auf die Original-Datei zurückgreifen
  • Sucht nun (Strg + f) in der Datei „hardware_settings_restrictions.xml“ nach folgendem Begriff: „workerMap8Core.xml“
  • Wichtig ist vor allem die Zahl 8!
  • Ändert die 8 und macht eine 4 daraus
  • Fertig! Nun sollte „DiRT“ funktionieren
  • Viel Spaß!

(Alle Fotos: Steffen Kalfac, Quelle: Ingame-Screenshots)

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Kategorien:Games, Gezockt, Privat Schlagwörter: , , ,
  1. Es gibt noch keine Kommentare.
  1. 22. Oktober 2013 um 21:16

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