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Blogparade: „Impulsgeber der Zukunft: Wonach wir uns richten werden“

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Blogparade: „Impulsgeber der Zukunft: Wonach wir uns richten werden“

Das Team vom Medienforum Mittweida hat im Rahmen einer Blogparade gefragt, welches Medium in Zukunft die Impulse gibt, nach denen sich unsere Gesellschaft richten wird. Auf diese Frage möchte ich in meinem aktuellen Beitrag gerne eingehen und euch meine Meinung dazu mitteilen. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen.

Das wichtigste Medium ist für mich ganz klar das Internet. Auf Fernsehen, Radio und Co. könnte ich hingegen auch verzichten. Der Grund: Alles was mir diese Medien bieten können, kann ich auch ganz einfach im Netz finden.

Es war einmal: Die Zeitung

Früher (also als es noch keine Smartphones gab) habe ich viel gelesen, um mich zu informieren: Was passiert auf der Welt, was machen unsere Politiker und wie ist eigentlich das letzte Spiel meines Lieblingsfußballvereins ausgegangen? All das hat mir damals die Zeitung verraten. Doch diese Zeiten sind mittlerweile längst vorbei: Nun reicht ein Blick aufs Smartphone, um mich darüber zu informieren, was um mich herum passiert.

Heutzutage lese ich so gut wie keine Zeitung mehr. Mein Smartphone ist einfach handlicher und vor allem viel aktueller. Und das ist es, was für mich im Endeffekt am meisten zählt: Die Aktualität. Denn schließlich möchte ich jetzt wissen, was auf der Welt passiert – und nicht erst am darauffolgenden Tag.

Es war einmal: Das Radio

Ich höre eigentlich nur aus einem einzigen Grund Radio: Wegen der Musik. Den ganzen Rest, also beispielsweise Nachrichten, Veranstaltungstipps oder Verkehrshinweise, kann ich auch im Internet oder über eine App auf meinem Smartphone abrufen.

Angebote wie zum Beispiel Simfy, Spotify, Deezer oder Last.fm machen den klassischen Radiosender zusätzlich das Leben schwer. Denn sie bieten mir das, was ich wirklich will: Nämlich Musik! Und zwar ohne nervige Werbeblöcke mit schlecht produzierten Werbespots, die mich häufig nicht einmal ansatzweise ansprechen.

Es war einmal: Das Fernsehen

Fernsehen schaue ich mittlerweile eigentlich nur noch aus zwei Gründen: Wegen den Nachrichten und wegen den sonntäglichen Hollywood-Filmen auf RTL oder ProSieben.

Nachrichtensendungen schaue ich eigentlich nur noch, um mich über die Themen zu informieren, die es im Tagesverlauf nicht in meinen Fokus geschafft haben. Die Hauptmeldungen des Tages gleichen sich allerdings sehr oft mit denen, die ich bereits im Netz gesehen habe. Das Internet gibt also auch hier den Ton an.

Anstatt mich von meinem Fernseher belustigen zu lassen, nutze ich schon seit einiger Zeit lieber Googles Videoplattform YouTube, um mich zu unterhalten. Der Grund: Ich finde die Inhalte vieler YouTuber ganz einfach interessanter und innovativer als den ganzen Mist, den ich im deutschen Fernsehen zu sehen bekomme.

Warum das Internet die Zukunft rocken wird

Das Internet ist für viele Leute meines Alters kaum noch wegzudenken. Kinder wachsen heutzutage wie selbstverständlich mit dem Netz auf. Sie kennen es ja auch gar nicht anders. Je weiter wir Richtung Zukunft voranschreiten, desto mehr Menschen wird es geben, die mit dem Web aufwachsen und für die es ein nahezu unverzichtbarer Teil ihres Lebens sein wird.

Wir dürfen außerdem den technischen Fortschritt nicht außer Acht lassen: Was gestern noch Zukunftsmusik war, ist heute bereits Standard. Oder habt ihr vor rund zehn Jahren geglaubt, ein Handy mit einem Touchscreen-Bildschirm zu besitzen, das von überall aus ins Netz gehen kann? Ich glaube nicht ;-)…

Dank technischer Verbesserungen werden wir in Zukunft voraussichtlich so schnell und so einfach wie noch nie ins Internet gehen können. Wer also in Zukunft Nachrichten oder andere Informationen abrufen möchte, wird dies höchstwahrscheinlich mobil tun.

Deshalb bin ich auch der Meinung, dass das Internet den Ton angeben und der Impulsgeber der Zukunft sein wird. Zwar werden die klassische Medien nicht aussterben (das „Rieplsche Gesetz“ lässt grüßen), aber ich bin mir ziemlich sicher, dass Inhalte zukünftig in erster Linie für Online-Medien und erst danach für die Klassiker Fernsehen, Radio oder Print erstellt werden.

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  1. 5. Juli 2013 um 15:01

    Ich bin übrigens gerade eben auch noch über eine wunderbare Ergänzung zum Thema Fernsehen gestolpert. Darin erklärt eine 16-Jährige, warum sie lieber auf YouTube surft, anstatt fernzuschauen.

    http://www.result.de/warum-finde-ich-youtube-besser-als-fernsehen/

  1. 14. Juli 2013 um 09:01

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